Montag, 31. Oktober 2011

Obatzda selbstgemacht


Bevor wir das erste Mal in Bayern Urlaub gemacht haben, kannte ich Obatzda garnicht. Vor zwei Jahren dann habe ich mir in Seeshaupt am Starnberger See die erste Portion bestellt. Die bekam ich auf einem runden Holzbrett, garniert mit Salzstangen, die in den Riesenberg Käsecreme wie bei einem Mett-Igel gesteckt waren. Seitdem bin ich großer Fan des bayerischen Biergartensnacks, den man übrigens ganz schnell selbermachen kann. Dafür benötigt man:

250g reifen Weichkäse (Camembert o.ä.)
50g weiche Butter
2 EL Bier (Helles)
1 Msp. gem. Kümmel
1 Teel. Paprika Edelsüß
Salz, Pfeffer

Butter und entrindeten Weichkäse mit einer Gabel zerdrücken, 2 EL Bier unterrühren. Dann die Gewürze dazugeben, alles zu einer schönen Masse vermischen, abschmecken -  Fertig!

Wer mag, kann auch eine kleine, gewürfelte Zwiebel unter den Obatzda heben, ich lege aber lieber Zwiebelringe dazu. Meistens wird der Obatzda mit geschnittenem Schnittlauch serviert und auf Brezn gegessen.

Pompon-Gewinnerinnen


Die automatische Glücksfee Random.org hat heute morgen die beiden Gewinnerinnen für die Pompon-Sets ermittelt. Für alle anderen habe ich als Trostpreis ein Pinterest-Board mit ganz vielen Ideen zusammengestellt. Wahnsinn, was man alles aus diesen kleinen Flauschbällen machen kann. Meine Favoriten sind die Kränze, die Astdeko und die Blumen.


Die beiden Gewinnerinnen der Pompon-Sets sind Fräulein Rucksack und Annette. Herzlichen Glückwunsch! Bitte sendet mir eine e-Mail mir eurer Adresse an broschenmanufaktur ÄT gmx Punkt net, damit ich euch die Pompon-Sets zuschicken kann.

Habt einen schönen Tag!

Sonntag, 30. Oktober 2011

DIY Wochenrückblick KW 43

Samstag im Englischen Garten
 
[SelbstGEKOCHT]  Nicht wirklich gekocht, sondern zubereitet: Obatzda. Rezept folgt morgen.
[SelbstGEBACKEN] Baumkuchen.
[SelbstGENÄHT] Broschen.
[SelbstGESTRICKT] Den schwarzen Loop-Schal
[SelbstGEMACHT] Pompons aus Wolle.
[SelbstGEPLANT] Geburtstagsfeierei.
[SelbstGELESEN] Mal wieder einen Maigret-Roman.
[SelbstGEKAUFT] Einen gläsernen Fingerhut. Den schönsten Adventskranz aller Zeiten. - Zeige ich beides im Laufe der nächsten Woche.
[SelbstGEFREUT] s. Bild unten. :)
[Selbst(macher)GEKLICKT] the selby


700 verkaufte Produkte - wow!

Wer noch mitgemacht hat, darf gerne einen Kommentar hier hinterlassen, dann komme ich mal gucken :)

Doppeltes Sonntagssüß


Auf der heutigen Kaffeetafel treffen Baumkuchen von mir und Nussecken vom Besuch aufeinander. Oder besser: Trafen aufeinander, denn beides gab es schon zum Frühstück. Ich bin immer noch schwer begeistert von diesem supereinfachen Baumkuchenrezept und habe überlegt, das nächste Mal die doppelte Teigmenge auf einem Blech zu backen, den Kuchen in kleine Würfel zu schneiden und in Kuvertüre zu baden. Baumkuchenspitzen selbstgemacht. Ich berichte.

Die Nussecken sind natürlich auch selbstgemacht, vom Vater meines Freundes. Spezialität des Hauses sozusagen und mein Gastgeschenk, weil ich nichts von der Ahlen Wurscht esse, die das Gastgeschenk für meinen Freund war. ("Ahle Wurscht" ist nordhessisches Nationalgericht und Kulturgut und hat sogar einen eigenen Förderverein.)

Noch mehr Sonntagssüß findet ihr heute bei mat und mi. Für mich war das Sonntagssüß heute der Beginn der Kuchenwoche, denn am Mittwoch werde ich wieder ein Jahr älter und ich gehe davon aus, dass die Kuchenplatte dann wieder voll ist ;-)

P.S.: Bis heute Nacht könnt ihr noch an meiner kleinen Verlosung teilnehmen.

Samstag, 29. Oktober 2011

Erster Loop der Saison


Der erste Schal der Saison ist fertig. Ein schwarzer, schlichter Loop, für den ich mich an den Schals von Klee orientiert habe (etwa hier, hier und hier). Gestrickt habe ich mit Carpe Diem von Lang Yarns, die aus 70% Merino und 30% Alpaka besteht und deshalb besonders kuschelig ist. Bei Nadelstärke 9 habe ich 85 Maschen aufgenommen und diese am Ende zusammengestrickt. Ja, und dann musste ich einfach nur noch rechte Maschen stricken, bis zwei Knäuel Wolle aufgebraucht waren. Also ein super Anfängerprojekt. Die nächsten Wollknäuel warten schon :)

Die schönen, grünen Pompoms sind aus der Pompom Manufaktur.

Freitag, 28. Oktober 2011

Werbung - neue Broschen im Shop


Die Weltreise geht weiter und nach der Schweiz und England sind wir nun in den Niederlanden angekommen. Für die Broschen habe ich drei tolle, alte Glascabochons verarbeitet, die in einen Metallrahmen montiert sind. Sie sind in meinem DaWanda-Shop zu haben, ebenso wie die neuen Webbandbroschen.


Die Broschen sind, wie auch die englischen Grenadiere, aus Webbändern der Bänderei Kafka in Wuppertal gefertigt.


Die kuscheligen Winterblüten sind aus mehreren gehäkelten Blüten zusammengesetzt. Geschmückt habe ich sie mit Vintage-Knöpfen aus meiner Knopfsammlung.


Und wer keine Silberfische hat, kann sich jetzt hier welche kaufen :)

Werbesendung beendet!

Pompons + kleine Verlosung


Gestern Abend ist bei mir auch das Pompon-Fieber ausgebrochen. Man sieht sie ja derzeit auf allen Blogs - zu Blumen umfunktioniert, hängend, zu kleinen Tieren verbastelt. Richtig, das hatten wir schonmal in den Achtzigern. Aber dieses Mal klebe ich bestimmt keine lustigen Wackelaugen drauf. :) Übrigens nutze ich zum Fädeln eine Nadel zum Nadelbinden, die man z.B. hier bei DaWanda kaufen kann. Die liegen gut in der Hand und haben ein großes Loch, so dass auch dickere Wolle (das auf dem Bild ist Lana Grossa "Mood", Farbe 012) problemlos hindurchpasst.



Wer sich auch einmal im Pompon-Machen versuchen will, hat hier die Chance, eins von zwei Pompon-Sets aus Kunststoff (jeweils für 3 Größen) zu gewinnen. Schreibt dafür einfach bis Sonntag Abend (30.10. 24:00 Uhr) einen Kommentar unter diesen Post. Am Montag lose ich dann die beiden Gewinner aus.

Übrigens kann man Pompons auch ohne Kunststoffschablonen machen - hier habe ich ein kleines Tutorial dafür veröffentlicht.

Viel Spaß beim Basteln und viel Glück bei der Verlosung!
mona

P.S.: Nein, das ist noch nicht die angekündigte Blogverlosung. Die schaffe ich wohl doch erst nächste Woche.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Kulinarischer Mittwochabend


Heute war das Wetter in München den ganzen Tag nasskaltgraueklig. Deshalb musste ich heute Abend auch unbedingt den Backofen anschmeißen und leckeres Abendessen kochen -

Kürbisauflauf (für 1 Person)
  • Einen kleinen Hokkaido würfeln, in eine Auflaufform geben, salzen und pfeffern. 
  • Einen kleinen Schluck Wasser dazugeben, Butterflöckchen obendrauf.
  • Bei 200 Grad ca. 20min. backen, bis der Kürbis weich ist.
  • Ziegenkäse in Scheiben schneiden, auf dem Auflauf verteilen.
  • Den Auflauf nochmal für 2-3min. in den Backofen schieben.
  • Aufessen. Vorher noch mit Fleur de Sel bestreuen, wenn man das mag.
(Ja, das ist eine Variante von diesem Rezept - es geht also auch ohne Thymian und Zucchini)


Weil der Ofen sowieo an war und ich während der Backzeit des Auflaufs Zeit hatte, habe ich noch einen schnellen Kuchen nach Rezept von Frau Barcomi gemacht. Ist quasi ein Rührteig mit Äpfeln und Rosinen belegt und dann mit Streuseln aus Zimt, Butter, Zucker und gemahlenen Mandeln getoppt.

Designmarkt in München


Am 27. November (ja, nur einen Tag) bin ich mit meinen Broschen Teil des Munikum-Marktes hier in München.

Munikum ist ein recht junges Projekt von Künstlern und Kreativen, die das Ziel verfolgen, "die Präsenz und Wertschätzung unabhängiger handgefertigter Kunst und Design in München zu erhöhen." Sie wollen ein "Netzwerk von kleinen, unabhängigen Labels und Künstlern [...] [aufbauen] und diesen über Märkte und Events eine Plattform [...] bieten, auf der Sie eine Öffentlichkeit für Ihre handgefertigten Produkte finden." (Zitate von der Homepage.)

Ich bin schon sehr gespannt, wie es wird und freue mich, weitere Münchner Kreative kennenzulernen!

Dienstag, 25. Oktober 2011

hello eingekauft


Wie versprochen zeige ich euch heute, was ich am Sonntag bei hello handmade in Hamburg gekauft habe. In meiner Tasche sind in erster Linie Postkarten gelandet, die ich vermutlich in unsere Küche hängen werde. Praktischerweise konnte ich ja noch direkt bei der Gastgeberin einkaufen und eben beim Zusammenlegen der Karten habe ich gemerkt, dass sich Fuchs und Eule in der Tier-Bildergalerie auch gut machen :)

Karten mit Segelbooten: vier gezeiten
Karten mit Hase (unten links) und mit Hirsch (mitte rechts): sarah palisi 
Karten "hello my deer" und "freunde" (unter der Hirschkarte): enna
Karte mit Fuchs, der seinen Schwanz trägt:  selda
Din A4 Poster mit Fuchs und Eule, Storch-Postkarten und Weihnachtskarte oben links: tinytinadesigns


Außerdem bei uns eingezogen sind ein Notizblock von siebenmorgen (denn Notizblöcke kann man ja immer gebrauchen), eine Schurkenbande von tatendrang design und ein echter Mädchenwahn für die Vogelgalerie im Arbeitszimmer, die ich noch durch eigene Stickwerke ergänzen will. Den Einkauf bei Sabrina von small caps kann ich leider nicht zeigen, denn der ist ein Weihnachtsgeschenk.




Ich hätte noch viel mehr kaufen können, aber dank der Ausstellergalerie kann ich ja noch ein paar Teile auf die Weihnachtswunschliste setzen :) Sehr gut gefallen haben mir nämlich noch die Arbeiten von Janta Island, junger hund, achtfünfzehn und seilgeschichten. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass es sehr viele Aussteller im Bereich Grafik/Kunst/Papierwaren gab und weniger Stofftäschchen, wie auf vielen anderen Märkten. Die Bandbreite der Aussteller hat mir gut gefallen, die Location passte zu den angebotenen Dingen. Leider gab' es im Forum ein paar sehr enge Stellen, während die hintere Halle noch mehr Stände vertragen hätte. 
Liebe Grüße übrigens an Meike, Elisabetta, Sabrina und Izabella. Es war schön, euch wiederzusehen/kennenzulernen!

Montag, 24. Oktober 2011

hello hamburg


Ich bin zurück von drei tollen Tagen in Hamburg bzw. im Alten Land. Hinter mir liegen 12 Stunden Zugfahrt, ein fertig gestrickter Schal, schöne Einkäufe bei hello handmade, zwei Abende vor'm Kamin, die ersten Datteln mit Speck meines Lebens, ein Besuch der Landungsbrücken, eine rasante Fahrt zum Chile-Haus, ein Spaziergang über den Deich, viele Tassen Tee, eine leckere Kürbissuppe, ein Besuch im Hofladen, ein kitschiger Sonnenuntergang im Hamburger Hafen, ein Stück Käsekuchen in der Schanze und viele schöne und lustige Stunden mit den beiden Gastgebern und den beiden Mitreisenden. Und den heimlichen Stars des Wochenendes, Giles und Angus.

Was ich, neben vielen Hundehaaren, noch aus Hamburg mitgebracht habe, zeige ich morgen :)

Freitag, 21. Oktober 2011

hello Wochenende


Zwischen mir und dem Wochenende liegen noch zwei unaufgeräumte Schreibtische und ein Korb Bügelwäsche. Aber dann. Morgen früh geht es für zweieinhalb Tage in den hohen Norden, zu den Tinytinadesigns, zusammen mir den stadtwaldianern. Und am Sonntag natürlich zu hello handmade, gucken, quatschen und Geld ausgeben. Befürchte ich. Also, das mit dem Geld.

Weil ich natürlich eine nette Freundin bin, habe ich trotzdem ein Sonntagssüß gebacken, für den Freund, der zu Hause bleibt. Mandel-Kirsch-Kuchen, nach Rezept von Frau Barcomi. Backe ich übrigens wegen des besseren Aussehens gerne in der Guglhupfform, nicht wie vorgeschrieben in der Kastenform. (Den Link zum Sonntagssüß versuche ich nachzutragen.)

Nächste Woche gibt es dann übrigens endlich die schon lange angekündigte Verlosung. Sogar mit Gastgeschenken, denn Blogleserin Maike hat mir zwei tolle, selbstgenähte Täschchen aus Vintage-Stoff dafür zugeschickt (Danke!!!). Ich habe jetzt ja auch einen tollen Anlass für eine größere Verlosung, denn mittlerweile lesen über 100 Personen regelmäßig meinen Blog. Wow! Vielen Dank dafür, ich freue mich über jeden Besuch, Kommentar und Klick wie ein Schneekönig!

Habt ein schönes, sonniges Wochenende.

P.S.: Die Brotzeitbrettl mit Reh (im Hintergrund zu sehen) bekommt ihr übrigens bei Obacht!

Edit: Die anderen süßen Sonntagsspeisen findet ihr hier bei lingonsmak. DANKE!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Lauchnudeln


Das heutige Abendessen ist ein richtiger Küchenklassiker. Nudeln mit Lauchsoße. Den habe ich schon gekocht, als ich noch bei meinen Eltern wohnte. Wir hatten nämlich ein sehr gutes Kochsystem, nach dem jedes Familienmitglied zweimal in der Woche kochen musste. Und viermal abwaschen oder abtrocknen. Weil die Woche nur sieben Tage hat, wir aber zu viert waren, konnte man reihum mal "pausieren". Ein faires System, das auch dazu geführt hat, dass meine Schwester und ich ganz gute Köchinnen geworden sind, denn sechsmal die Woche Nudeln kann man zwar essen, muss man aber nicht.

Das heutige Gericht habe ich übrigens, wie unschwer zu erkennen ist, im Nudeltopf von damals gekocht, der quasi mit mir bei meinen Eltern ausgezogen ist. Großartigerweise kann man ja heute farblich passende Töpfe der gleichen Firma einfach dazukaufen. Ich hab's ja schon immer gesagt, rotorange ist einfach eine zeitlose Farbe. Nun aber zum Rezept:


Lauchnudeln (2-3 Personen)
  • Nudelwasser aufsetzen
  • 2 Stangen Lauch in Ringe schneiden und in Butter oder Margarine andünsten
  • Mit etwas Gemüsebrühe und einem Becher Sahne ablöschen
  • Die Nudeln in's Wasser geben, derweil die Lauchsoße vor sich hinköcheln lassen (ca. 10min.)
  • Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Nudeln abgießen und mit der Soße vermischen
  • Mit Parmesan bestreuen. (Mein Motto bei Parmesan ist übrigens: "Viel hilft viel!")

Man kann die Soße auch mit Thunfisch machen. Dann gibt man einfach eine Dose Thunfisch nach dem Ablöschen hinzu.

Donnerstag


Donnerstag = Markttag = Blumentag = Tag der besten Rosinenbrötchen (und glaubt mir, ich habe schon viele gestestet). Und heute = Tag der neuen Lieblingszeitschriften.

Und zu den beiden Neulingen im Zeitschriftenkorb kann ich eigentlich nur eins sagen: KaufenKaufenKaufen. Warum?

Living and more, 10/2011: Eine inspirierend bunte Wohnung in Kopenhagen (ich muss aber mal nachschauen, sie kommt mir bekannt vor)*wunderschöne Adventsdeko in rot-weiß-silber-Holz, z.B. ein Adventskalender am Regenschirm*Vintage-Weihnachten, also Deko und Geschenkverpackungen aus alten Notenblättern, Samtband, Zeitungen, Silberglöckchen - so toll in Szene gesetzt*Die Wohnung einer Interior-Stylistin im Advent*Rezepte, z.B. für heiße Schoki mit Marshmellows*Living in Cambridge*

Living at Home, 11/2011: Gestrickte Vasen, Plaids und Kissen einer Designerin*ein Haus voller Designklassiker*Adventskalender und Adventskranzalternativen*KekseKekseKekse, z.B. Calvados-Äpfelchen*Herbstrezepte, z.B. Boeuf bourguignon*Stilvoll Tee trinken*bunte Vorratsdosen*Alpenveilchen in weißen Retro-Vasen*schöne Kräuterkränze*

Überzeugt?

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Wach werden mit Kohlsuppe?


Einen Versuch ist es wert.

Kohlsuppe:
  • 500g Hackfleisch (halb/halb) mit Zwiebeln und Knoblauch anbraten, salzen, pfeffern (wenn das Hack nicht gewürzt ist).
  • Mit Brühe ablöschen. Ich hatte ca. 1l Gemüsebrühe, Rinderbrühe geht aber auch. Leider konnte ich bisher die glutamatfreie Rinderbrühe noch in keinem hiesigen Supermarkt entdecken.
  • Einen kleingeschnittenen Spitzkohl dazugeben, kochen lassen. Eine ganze Weile.
  • Mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.

Sehr lecker, aber ich muss zugeben, die von meinem Freund schmeckt besser :)

Bodenkissen


Eigentlich stand "Bodenkissen nähen" auf der to do-Liste weiter unten. Aber weil ich heute schon vor dem Mittagessen Kaffee brauche, um irgendwie wach zu werden, habe ich den Punkt mal schnell vor "mittelalterliche Krakelhandschriften entziffern" gezogen. Den Stoff habe ich neulich bei DaWanda gekauft, es ist ein älteres Design vom Möbelschweden.

Als Füllung habe ich einfach ein normales Kopfkissen genommen. Es ist komplett eingenäht, zum Waschen muss man eine Naht auftrennen. Der Bezug ist wie ein Sack genäht, das überstehende Stück habe ich umgeklappt und mit der Hand rechts und links festgenäht.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Helden des Alltags


Frau "Roboti liebt" sucht die drei Helden des Alltags - hier sind meine: 1) Es ist Herbst, es ist kalt - ich brauche Hausschuhe von hier und handgestrickte Socken von der Schwiegeroma. Klar, sieht nicht besonders sexy aus, aber unter meinem Schreibtisch guckt keiner ;-) 2) Der Backofen. Ohne ihn gäbe es keinen Kuchen, keine Pizza, keine Cookies - und kein Mittagessen in Form von Kürbis-Zucchini-Auflauf* mit Ziegenkäse. 3) Fleur de Sel. Im Moment muss es einfach überall dran.

Weitere Alltagshelden bei der Veranstalterin.

*Kürbis-Zucchini-Auflauf
Hokkaido mit Schale und gelbe Zucchini würfeln, pfeffern und salzen und in eine Auflaufform geben. Einen kleinen Schluck Wasser dazu und drei Butterflöckchen obendrauf. Bei 220 Grad ca. 15min. backen lassen, dann Ziegenkäse und Thymian daraufgeben. Nochmal 5min. backen. Und natürlich mit Fleur de Sel bestreuen. Geht schnell, schmeckt sehr lecker und man kann die Zucchini auch durchaus weglassen.

Montag, 17. Oktober 2011

Zickizacki


Kleines Täschchen aus gepunktetem Stoff und der tollen Grenadier-Borte von herzensart. In einer Stunde genäht, perfekt für Geldbörse, Schlüssel und Handy. Wenn man nur mal schnell zum Bäcker will. Oder zum Supermarkt.


Oben habe ich einen Druckknopf eingenäht, die Klappe vorne ist garkeine Klappe und einen Schnitt gab es auch nicht, aber das sieht man ja. Dafür war ich schnell fertig und das ist ja genau meins :)

Sonntag, 16. Oktober 2011

DIY Wochenrückblick KW 41

Englischer Garten, heute Nachmittag

[SelbstGEKOCHT] Kürbispizza*
[SelbstGEBACKEN] Cookies, Mohn-Käse-Kuchen
[SelbstGENÄHT] Eine kleine Tasche für mich. Zeige ich morgen.
[SelbstGESTRICKT] Ein weiteres Stück am schwarzen Schal.
[SelbstGEMACHT] Gelernt, was Vektografiken sind und wie man sie erstellt. Juhuu.
[SelbstGEPLANT] Ausflug nach Hamburg nächstes Wochenende und Besuch von "hello handmade".
[SelbstGELESEN] Zeitschrift mit Schönheitsfehler, die langweiligste wissenschaftliche Monographie aller Zeiten.
[SelbstGEKAUFT] Blumen auf dem Markt. Wie jeden Donnerstag, seit wir hier wohnen.
[SelbstGEFREUT] Zusage für den Munikum-Markt am 27. November hier in München.
[Selbst(macher)GEKLICKT] Eigenwerk-Magazin.

Wer wieder mit dabei ist, kann gerne einen Kommentar hinterlassen!

*Rezept für Kürbispizza
Hefeteig ausrollen, mit gedünsteten roten Zwiebeln und in Scheiben geschnittenem Hokkaido belegen. Den Kürbis mit geschmolzener Butter einpinseln, alles salzen, pfeffern und mit Thymian bestreuen. Darauf geriebenen Bergkäse. Ca. 15min. bei 220Grad backen. Wer mag, kann die Pizza nach dem Backen noch mit Fleur de sel bestreuen. Sehr lecker!

Sonntagssüß


Heute auf dem Kaffeetisch: Mohn-Käse-Kuchen nach einem Rezept des akademischen Küchenhelden Dr. O. Sehr lecker, sehr sättigend, sehr gehaltvoll.

Alle anderen Kaffeetafelgenüsse sammelt diese Woche Fräulein Text. Dankeschön!

Samstag, 15. Oktober 2011

Kleine Bemerkung am Rande


Liebe Deko- und Wohnzeitschriftenmacher,
spätestens seit ich vor Jahren in einem Interview mit einem großen, deutschen Modedesigner gelesen habe, dass vor einer geplanten Home-Story zwei Wochen Maler in seinem Haus die Wände marmoriert und Dekorateure die Räume neu hergerichtet haben, glaube ich nicht mehr, dass die Leute in euren Wohnreportagen wirklich so wohnen, wie auf den Fotos dargestellt. Das macht auch nichts, schließlich gucke ich mir auch gerne Musterzimmer beim Möbelschweden an. In letzter Zeit ist mir jedoch aufgefallen, dass in einer bestimmten Sorte Zeitschriften gerne Häuser und Wohnungen von Frauen vorgestellt werden, die aus ihrem Einrichtungshobby einen Beruf gemacht und einen Laden eröffnet haben (oder eine Freundin haben, die einen Laden hat). Nur so ist es auch zu erklären, warum diese Leute plötzlich 30 identische Kerzenleuchter in Bauernsilber auf einem Sideboard stehen haben oder die gesamte aktuelle Kollektion von xy ihr Eigen nennen. Trotzdem möchte ich euch einen kleinen Tipp geben: Die Illusion von der perfekten Wohnidylle wirkt besser, wenn ihr die Preisschilder von den Dekoobjekten entfernt!!!

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Das Bild ist der neuen Zeitschrift "LandIDEE Wohnen & Deko" entnommen,  die ich gestern im Supermarkt entdeckt habe. Sie zeigt ländliches Wohnen in Deutschland (während viele andere deutschen Zeitschriften ja Wohnreportagen aus Skandinavien und den Niederlanden einkaufen), und hat ein nettes Handtaschenformat. Das ist aber leider schon alles, in die Riege der sammelwürdigen Zeitschriften steigt sie bei mir nicht auf.
Das Preisschildproblem ist mir hier nicht das erste Mal untergekommen, das habe ich schon mehrfach beobachtet.

Freitag, 14. Oktober 2011

Wohnungsführung II - Teppiche


Gestern haben wir endlich das Teppich-Problem gelöst, denn wir mussten, bis auf ein "geerbtes" Wildschweinfell, alle günstigen Schwedenteppiche in Göttingen entsorgen, weil sie nach zweieinhalb Jahren nicht mehr schön aussahen. Nun ist es garnicht so einfach schöne Teppiche zu finden, die nicht, naja, sagen wir, 800€ kosten. Es will ja niemand sowas in der Wohnung liegen haben, richtig? Gestern brachte der freundliche UPS-Mann dann eine große Rolle Teppich und nun haben wir im Arbeitszimmer einen runden Flokati, der sich, wie man sieht, aber noch ein bisschen ausliegen muss. Den in Griechenland geknüpften Schafwollteppich fand ich sehr passend zu dem leichten 70er-Flair mit grünem Samtvorhang und Blätterböe aus alter Tapete, außerdem sieht er kuschelig aus und ist rund, was gut in's Zimmer passt. Den Nierentisch verkneife ich mir aber und suche stattdessen nach einer Beistelltisch-Alternative.



Im Wohnzimmer haben wir uns für einen gewebten Teppich entschieden, der in echt viel besser aussieht als im Internet (juhuu!). Doris, ich musste beim Auspacken ein bisschen an dich denken, denn er ist aus Wolle und Paketschnur gewebt :-)



Den Teppich im Flur kennt ihr ja schon von der ersten Wohnungsführung, er ist von bloomingville über Nostalgie im Kinderzimmer und er ist deshalb so toll, weil unsere Hausnummer auch 32 ist :).

 
Noch nicht gezeigt habe ich das Küchenexemplar in lila mit Vögeln. Der Teppich von house doctor ist praktischerweise aus Kunststoff und verträgt deshalb auch Wasserspritzer und Soßenflecken, die man einfach abwischen kann. Die schwarzen Punkte auf den Fliesen sind übrigens Macken, kein Dreck. Wenn ich irgendetwas an dieser Wohnung ändern könnte, dann wären es diese furchtbaren Fliesen in Küche und Flur.

Jetzt bin ich froh, dass die Teppich-Angelegenheit abgehakt ist, denn ich weiß garnicht, wie viele Stunden ich damit verbracht habe, im Internet zu suchen...

Von Hirschen und Rehen


In den Shop sind sechs neue Trachtenbroschen eingezogen, die in den letzten Tagen entstanden sind. Ich versuche derzeit, mir ein paar neue Trachtenbroschenformen jenseits der beliebten Herzen mit Pompomsborte auszudenken und diese hier sind der Anfang.

Nach langer Unzufriedenheit mit meinen Foto-Hintergründen habe ich jetzt übrigens die abgewetzte Sitzfläche eines Stuhles (Sperrmüllfund) als idealen Hintergrund entdeckt. Ich mag die Struktur und die Farben der Broschen kommen jetzt auch ohne großartige Fotobearbeitung ganz gut raus. Wie gefällt euch der Hintergrund? Zu unruhig, oder genau passend? Danke für euer Feedback!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Sammlungen

 
 
Bisher habe ich die Fotoaktion von Luzia Pimpinella nur als Zuschauerein verfolgt, aber das dieswöchige Thema "Sammlungen" hat den kleinen Mitmach-Lemming in mir geweckt. Deshalb - mal wieder - die Stricklieselparade, die aber, seit ich in München bin, kontinuierlich wächst. Bald muss ich deshalb die kleinen Kerzenhalter vom untersten Regalbrett verbannen, aber die sehen bestimmt auch neben der Sammlung von Geburtstagskerzenringen aus Holz und den Kasperlepuppen gut aus ;-)


Meine andere Sammlung aus alten und neuen Keksausstechern und Kuchenformen harrt noch in diversen Körben, Kisten und Schubladen aus. Anfang November wird aber endlich das fehlende Sideboard für die Küche geliefert und dann kann die Sammlung darüber ihren Platz finden.


Alle weiteren Sammlungen sammeln sich bei Frau Pimpinella.Und ich hoffe, ich schaffe es, sie mir alle anzusehen.

12 von 12 im Oktober

Gestern Abend das erste Mal im Radio gehört und jetzt in Dauerschleife.

To do-Liste schreiben. Block von andischu.

Passendes Trachtenzubehör für Broschen raussuchen.

Broschen nähen.

Eine Sendung der Broschenmanufaktur-Zweigstelle (a.k.a. meine Mutter) bei den Nachbarn abholen und mich über den Inhalt, u.a. einen Teil der Winterkollektion, freuen.

Zwei Stickrahmen aufhängen und die Kasperlepuppen im Koffer arrangieren.

Mich freuen, weil ich noch einen Meter dieses IKEA-Stoffs ergattern konnte.

Lesen für die Diss.

Ideen für eine broschenmanufaktur-Postkarte zu Papier bringen.

Schnell den Katalog durchblättern und feststellen: "Bitte alles einmal, zum Mitnehmen!"

Bei Andi von andischu lernen, was eine Vektorgrafik ist, wie man verschiedene Bildebenen anlegt und vor allem, wie man sich blöde mit Stift und Zeichenpad anstellt.

Nach der Arbeit das Vergnügen. Und deshalb haben es die 12 von 12 auch erst am 13. in den Blog geschafft....

Alle Beteiligten treffen sich übrigens bei Caro. Danke für's Organisieren!