
Wir sind zurück aus Berlin und vom ersten DaWanda-Designmarkt im Humboldthaus und ich will versuchen, ein paar Eindrücke für euch festzuhalten. Ich entschuldige mich gleich für die schlechte Fotoqualität, aber "mein" Zimmer war ziemlich dunkel und eng und wir hatten nur das iphone mit, keine Kamera. Unser Hotel für die Nacht von Samstag auf Sonntag lag direkt am Hauptbahnhof und so hatten wir die Chance, wenigstens eine kleine Runde am Reichstag, dem Bundeskanzleramt und entlang der Spree zu drehen, ehe die Aufbauarbeiten um 16:00 Uhr begannen.

Erste Überraschung - das Tapetendesign ist auch über der Zimmernummer zu finden. Die Beschilderung für den Markt war wirklich hilfreich, weil ich so in den 15 Minuten, die ich mal schnell durch's Haus gehuscht bin, alle Zimmer gefunden habe, in denen ich mal "Hallo" sagen wollte. Ansonsten habe ich nicht viel gesehen vom Markt, aber zum Glück hat Lena von DaWanda fleißig gefilmt -
hier könnt ihr den Film ansehen (und in einer kurzen Sequenz auch meine Piep-Vogel-Broschen sehen).

Mein Zimmer hatte 14qm und zwei Stockbetten und entgegen meinen Erwartungen war der Tisch sehr klein. Deshalb habe ich die Tischdecke umfunktioniert und zwischen das Stockbett gespannt, um dort noch einige Broschen anzubringen. Später haben wir noch ein bisschen umgestellt, weil wir gemerkt haben, dass die Leute so ungern bis an die Tische herankommen, wenn wir direkt dahintersitzen (dabei habe ich mich bemüht, 8 Stunden lang zu lächeln).

Der Markt war supergut besucht. Da immer nur 1000 Personen gleichzeitig im Hotel sein durften, bildete sich eine lange Schlange vor dem Eingang, die mein Freund geknipst hat, als er freundlicherweise für mich etwas beim Bäcker besorgt hat. Die Sandwiches, die es für die Aussteller gab, waren nämlich leider sehr schrecklich... Insgesamt sind um die 3000 Besucher vorbeigekommen und es gab selten Phasen, in dem sich niemand in meinem Zimmer aufgehalten hat. Leider haben immer nur sehr wenige hineingepasst, so dass einige sehr schnell weitergegangen sind.

Mit meiner Tapete bin ich sehr zufrieden. Ich hatte das Original ja genäht und der Druck ist wirklich sehr plastisch geworden, was man auch daran gemerkt hat, dass sehr viele die Tapete angefasst haben.

Gekauft habe ich natürlich auch ein bisschen - Fruchtgummis beim
Naschpiraten, ein Notizbuch von
Small caps, eine petrolfarbene Leggins von
Bella Seven Berlin und ein Lesezeichen von
innerland.
Insgesamt war es ein großartiges Wochenende. Bis auf ein paar Kleinigkeiten war der Markt sehr gut organisiert und auch mit meinem Zimmer war ich ganz zufrieden, weil es zwar klein war, aber sehr nah am Treppenhaus lag und gut gefunden wurde. Das Konzept war wirklich interessant und im Video und beim Herumlaufen im Haus konnte man sehen, wie kreativ man ein Hotelzimmer als Verkaufsraum nutzen kann. Für einen Markt mit Standgebühr ist so eine Location natürlich weniger geeignet - dafür waren einige Zimmer einfach zu klein oder zu abgelegen und die Besucher hatten teilweise doch sehr wenig Platz.
Besonders gefreut hat mich, neben dem Besuch meiner Freundin I., dass es zwischendurch die Gelegenheit gab, einige DaWandianer, sowohl Verkäufer als auch DaWanda-Mitarbeiter, kennenzulernen, mit denen ich bisher nur virtuell Kontakt hatte. Liebe Grüße gehen daher an Patricia und Begleitung von
Bella Seven Berlin, das
Kritzelmädchen, das als Besucherin "Hallo!" gesagt hat, den
Naschpiraten und an Jeanette von
Bunte Bordschätze, an Sabrina von
Small caps und an Andrea von
Planet Mallika - es hat mich sehr gefreut, dass wir uns getroffen und ein paar Worte gewechselt haben.
Ganz besondere Grüße gehen nach München zu den
Makis und nach Mühlheim zu den
Innerlands und an einen unbekannten Herren mit goldenem Armband. Mit denen hatten wir nämlich gestern noch einen vergnüglichen Abend in der Hotellobby. Wir sehen uns im Hippodrom ;-)