Dienstag, 31. Mai 2011

Drucksache und ein kleines Zimmer


Heute kam mein hier bestellter Stempel mit meiner Blog-URL an und ich konnte die Tüten für den Markt am 19. Juni bestempeln. Der "Danke"-Stempel ist von BastisRIKE und die kleinen Fliegen, Libellen und Ameisen sind natürlich von andischu. Gedruckt habe ich außerdem Tigerbroschen, Glücksbroschen und Ahoibroschen - da hat es sich wenigstens gelohnt, mich und die Tischplatte einmal mit Stempelfarbe einzuwutzen :-)

Meine to-do-Liste wird langsam kleiner und die Zahlen auf meiner "Hab ich schon fertig"-Liste werden nochmal in die Höhe schnellen, wenn ich heute Abend den DaWanda-Shop schließe. Eben habe ich von DaWanda eine e-Mail bekommen, in der mir mitgeteilt wurde, dass meine Tapete in einem Vierbettzimmer mit 2 Stockbetten, einem Schrank und einem kleinen Tisch hängt. 14qm kann ich also als Verkaufsstand benutzen, was bei meinen kleinen Teilchen, die ich ganz gerne dauerhaft im Auge habe, durchaus eine Herausforderung ist. Platz für einen zweiten Tisch ist nicht, aber immerhin ist mir eingefallen, dass ich die Schneiderpuppe mitnehmen und als eine Art Pinnwand für meine Broschen nutzen kann. Der Koffer kommt natürlich auch mit und dann eben Schalen und Schachteln für den Tisch. Neben dem kleinen Raum ist übrigens die zweite Herausforderung, dass das zusätzliches Equipment in ein ziemlich kleines Auto passen muss; in einen MiniCooper, um genau zu sein :-)

Wer also kreative Ideen hat, wie ich meine Broschen präsentieren kann - immer her damit!

Montag, 30. Mai 2011

Produktion

Nach der Arbeit ist momentan Broschenproduktion angesagt. Wolken, Piep-Vogelbroschen und Eulenyoyos sind schon entstanden. Auf meinem Schreibtisch liegen zugeschnitte Stoffkreise und Baumkronen neben Perlen, Knöpfen, Broschennadeln und Filzresten und fast jeden Tag ist eine Materiallieferung im Briefkasten. Wenn ich am 19. Juni nicht leergekauft werde, habe ich also nach dem Markt einen prallgefüllten Shop :-)


Toll, der Berry Pop-Blitz für Hipstamatic, oder?

Mmmm


Essen zu fotografieren ist garnicht so einfach. Meistens vergesse ich es. Und wenn es mir dann doch noch einfällt, ist von der ganzen Pracht nur noch ein unansehnliches Stückchen übrig. Deshalb heute ein kulinarischer Post mit nur einem Foto - vom letzten Rest vom gestrigen Coffee Cake nach Frau Barcomi - Teig rühren, in eine Form schütten, einen Apfel dünn schneiden und darauf verteilen und dann das Topping aus Zimt, Zucker und Butter darauf krümeln. Mmmm. Schmeckt allerdings am nächsten Tag schon etwas dröge, also am besten sofort aufessen, wenn ihr ihn backt.

Am Wochenende habe ich außerdem zwei Rezepte aus dem Buch von Susanne Klingner gemacht, nämlich Erdbeereis (gefrorene Erdbeeren mit etwas Milch und Puderzucker pürieren - fertig) und das faule Brot. Supereinfach, weil man bloß 400g Mehl (ich habe 200g Roggen- und 200g Weizenmehl genommen) mit 1 Teel. Salz und 1/4 Teel. Hefe vermischt und 300g Wasser unterrührt. Den Teig habe ich 24 Stunden stehen gelassen, dann in einen Kochtopf umgefüllt und gebacken (210 Grad, 30 min. mit, 20. min ohne Deckel). Es schmeckt großartig, aber es löst sich nicht vom Topfboden. Obwohl ich ihn mit Olivenöl eingepinselt hatte. Hat jemand Erfahrung mit solchen Broten aus dem Topf?

Gestern Abend gab es dann noch ein selbsterdachtes Himbeer-Rhabarber-Tiramisu. Dafür habe ich Rhabarber kleingeschnitten und in etwas Wasser weich gekocht. Dann habe ich TK-Himbeeren und etwas braunen Zucker untergerührt. Für die Mascarponecreme habe ich einfach Mascarpone (einen großen Becher) mit einem halben Glas Joghurt, braunem Zucker und Zitronensaft glattgerührt. In eine Auflaufform schichtet man dann eine Lage Löffelbisquit, die Hälfte der Mascarponecreme, darauf das gesamte Kompott, darauf Löffelbisquits und verteilt oben die zweite Hälfte Mascarponecreme. Mit braunem Zucker bestreuen und einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Mmmm.


Und falls ihr mal Rezepte mit richtig großartigen Fotos dazu ansehen wollt, guckt mal auf Christas neuer Rezepteseite vorbei. Das gibt es noch viel mehr Mmmm.

Samstag, 28. Mai 2011

Buchtipp


Gestern Abend habe ich angefangen zu lesen, heute Mittag war ich fertig. Und jetzt will ich am liebsten sofort Marmelade kochen, Käse machen, Brot im Topf backen, Schuhe selbst herstellen und einen Garten haben. Ein wirklich unterhaltsam geschriebenes Buch über einen spannenden Selbstversuch - die Autorin hat versucht, ein Jahr so viel wie möglich selberzumachen. Sehr inspirierend, obwohl ich ja eigentlich schon jeden Tag etwas mit meinen Händen mache (außer Bücher zu halten und auf der Computertastatur zu klimpern) und auch selbstgebackenes Brot und Kuchen aus dem eigenen Backofen keine Seltenheit bei uns sind. Falls ihr also neun Euro für einen vergnüglichen Leseabend übrig habt, empfehle ich euch sehr, "Hab ich selbst gemacht" von Susanne Klinger zu kaufen. Ich musste zumindest gleich heute am Schal weiterstricken und Zutaten für selbstgemachtes Erdbeereis kaufen (TK-Erdbeeren mit Milch pürieren), das es jetzt zum Fußball gibt!

Freitag, 27. Mai 2011

Gruppenbild mit Eule

Schön gemütlich haben sie es da, die fünf frischgeschlüpften Eulen im Körbchen. Schon nächste Woche werden sie zusammen mit einigen anderen geflügelten Broschenfreunden in's buttendorf nach Dresden fliegen.

Übrigens suche ich weiterhin nach Eulenaugen, d.h. Knöpfen von max. 8mm Durchmesser. Fall jemand von euch welche übrig hat, ich wäre interessiert :-)

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New owl-brooches. You can buy them only at "buttendorf" in Dresden.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Antizyklisch


Nichts liegt dieser Tage näher als der Kauf einer handgefilzten Wärmflaschenhülle, oder? Ich bin jedenfalls sehr erfreut, dass Ludwig über Umwege zu mir gefunden hat.

Wer wissen möchte, wie Ludwig und seine royalen Wärmflaschenkollegen entstanden sind, kann übrigens hier mal nachlesen. Allen anderen empfehle ich wärmstens (haha) Doris' DaWandaShop und ihren Blog. Und mit dem Einkaufen solltet ihr euch beeilen, denn wenn ich mal im Lotto gewinne, kaufe ich die.waschküche leer. Ich wollt's nur schonmal angekündigt haben...

Mittwoch, 25. Mai 2011

Sommerpause im Shop


Mein DaWanda-Shop macht vom 1. bis 20. Juni Sommerpause. Wegen des Designmarktes am 19. Juni habe ich noch so einiges zu tun und da ist es einfach besser, ich kann die Ware aus dem Shop schon fest mit einplanen. Nach dem Markt gibt es dann einen frisch aufgefüllten Shop inklusive neuer Broschenmodelle. Bis zum 5. Juni versende ich übrigens noch, d.h. ihr könnt noch ein bisschen shoppen gehen :-)

Dienstag, 24. Mai 2011

Frankfurt II


Auf Teil 1 folgt nun auch Teil 2 meines Frankfurtberichts. Nach dem Besuch bei Jan im "Glück ist jetzt!"-Laden am Donnerstag bin ich noch an einem sehr netten Park vorbeigekommen, dessen Name mir leider entfallen ist und den ich auf der Karte auch leider nicht wiederfinde.

Edit: Es ist der Bethmannpark. Danke, Theresa!


Freitag war am frühen Nachmittag mein Lesestoff im Archiv zu Ende und auf die Schnelle kann man dort auch nichts nachbestellen. Deshalb bin ich Iris' Rat gefolgt und in die Brückenstraße in Sachsenhausen gelaufen, an der auch das Restaurant "Depot1899" liegt, das ihr oben im Bild seht.


Auf der Straße liegen sehr nette Designer- und Handmade-Lädchen. Bei designe kleine!, einem Geschäft mit Designfachvermietung, habe ich schöne Buttons von M.i Design und einen Kirschmagneten von Natalia Zlateva gekauft, den ich aber bereits in eine Brosche umgewandelt habe. :-)


Im Schiffercafé gab's dann Eisschokolade und eine kurze Pause für meine Füße in den neuen Schuhen, die zwar wunderschön blau-weiß kariert sind, die ich aber besser nicht neu und barfuß angezogen hätte. Aua!


Auf dem Heimweg dann noch ein kurzer Blick in den Laden von Affentor Frankfurt in der Fahrgasse - tolle Taschen hinter Glas, tolle Segelboote auf dem Glas.


Und am Abend hat die Nordhessin Mona dann hier erfahren, wie Frankfurter Grüne Soße schmeckt, was eigentlich ein Bembel ist, dass gespritzter Äppelwoi sehr gut schmeckt, warum man davon (als Zugereiste) aber nicht zuviel trinken sollte, was es mit den Brezelverkäufern in den Wirtschaften auf sich hat und überhaupt. Alles absolutes Neuland für mich. Danke nochmal an dich, Iris, dass du mich mitgenommen hast (zur spontanen Familienzusammenkunft ;-) ).

Ja, und am nächsten Tag war der Koffermarkt, von dem ich bereits berichtet habe.

Und jetzt mache ich mich wieder an meinen Schreibtisch. Nach der großen Freude gestern ist mir eingefallen, dass ich wohl noch einige Broschen nähen muss bis zum 19. Juni...

Montag, 23. Mai 2011

Gibt's doch garnicht!


Heute Mittag erreichte mich eine Mail, mit der ich nienieniemals gerechnet hätte. Ich bin dabei! Beim 1. DaWanda-Designmarkt am 19. Juni in Berlin. Und: Meine Tapete hängt ab sofort im Meininger-Hotel im Humboldthaus in Berlin. Wahnsinn. Ich kann es immer noch nicht fassen!


Der Hintergrund: Gegenüber der DaWanda-Zentrale eröffnet im Juni ein neues Hotel in dem Haus, in dem Alexander von Humboldt gelebt hat und in dem er auch gestorben ist. Für 118 Zimmer wurde ein Tapetenentwurf zu bestimmten Zitaten aus Humboldts wissenschaftlichen Werken gesucht - von 400 eingereichten wurden schließlich 118 ausgewählt.

Meine Tapete habe ich zu einem Zitat aus Humboldts "Kosmos" gestaltet.

Eine allgemeine Verkettung nicht in einfacher linearer Richtung, sondern in netzartig verschlungenem Gewebe stellt sich allmählich dem forschenden Natursinn dar. Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung Band 1, 1845

Hier konntet ihr schonmal einen Ausschnitt des Originals sehen - mit Nähmaschine und Fäden in verschiedenen Grüntönen habe ich ein Gewebe auf das Papier genäht. Auf der Homepage von DaWanda seht ihr meine Tapetenbahn in ganzer Größe (und auch die 117 anderen Tapeten, die gewonnen haben). Die schwarzen Punkte sind aus Tonkarton, das ganze habe ich dann eingescannt. Ich bin gespannt, ob auf der Originaltapete im Hotel die Struktur gut rauskommt.

Tja, und jetzt wird nicht nur meine Tapete im Hotelzimmer angeklebt und mit meinem Namen und dem meines Shops versehen, sondern ich darf auch beim ersten Designmarkt von DaWanda in "meinem" Zimmer ausstellen und eine Nacht darin schlafen. Großartig. Ich hoffe, viele von euch schauen vorbei und sagen "Hallo". Ich werde mich jetzt in die Broschenproduktion stürzen :-)

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Yeah! I won one of the 118 places at the first DaWanda-Design-Market on June, 19th with my wallpaper-design. I'm so happy!

Sonntag, 22. Mai 2011

Wochenrückblick


[Gesehen] Frankfurter Museen.
[Gehört] Klavierspieler am Dom beim Üben.
[Gelesen] Akten im Archiv.
[Getan] Archiv besucht, am Froh!Markt aus dem Koffer teilgenommen.
[Gebacken] Nichts.
[Gefreut] Über Freitag Abend. (Huhu, Iris!)
[Genäht] Eine Blütenbrosche.
[Geärgert] Menschen im Zug.
[Gewünscht] Mehr Zeit für Archivbesuche.
[Geplant] So einiges.
[Gekauft] Dinge auf dem Koffermarkt, Broschen in einem Designladen in der Brückenstraße in Sachsenhausen.

Froh!Markt aus dem Koffer - Ein Reisebericht

Mein Koffer

Gestern waren mein Koffer und ich beim Froh!Markt aus dem Koffer in Frankfurt. Etwa 20 Kreative stellten open air vor und nebem dem Geschäft "Glück ist jetzt!" ihre handgemachten Kleinigkeiten aus - bei bestem Wetter. Ich hatte zwei besonders nette Standnachbarinnen erwischt - Theresa von a dream aloud und Sabine von Cocon. Uns gegenüber standen Sabrina von Zenssa, Uli von Das Königskind und Ute mit Freund von Vintouch.

Bus vom Laden und Sitzplatz an der Straße

Die Stimmung auf dem Markt war wirklich gut - auch wegen der Livemusik von Ben Dreikandt und Jans hervorragendem Kaffee mit Milchschaum.

Stände im Garten nebenan

Es hat mich sehr gefreut, wieder einmal andere Kreative kennenzulernen, sich auszutauschen und Materialtäusche zu vereinbaren. Ich habe dieses Mal auch nicht alle meinen Einnahmen wieder ausgegeben ;-) Besucher gab es übrigens auch und ich bin mir sicher, dass der Markt, der ab jetzt regelmäßig stattfinden soll, nach und nach noch mehr Besucher hinzugewinnt. Vor allem die Kooperation mit dem Laden, in dem man übrigens auch Fächer mieten und seine handgemachten Sachen verkaufen kann, hat mir wirklich gut gefallen. Und das Essen vom persischen Restaurant nebenan, das spontan für den ausgefallenen Koch eingesprungen ist, kann ich auch sehr empfehlen. Sollte der Markt also nochmal stattfinden, wenn ich ohnehin in's Archiv muss, bin ich sicher wieder dabei :)

Stände vor dem Laden


Koffer von Zenssa


Gekauft habe ich übrigens eine Brosche von Kathrin (leider ohne Shop und Blog), vier Knöpfe von Cocon und die Tasche habe ich mit Theresa/a dream aloud getauscht.

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Me and my brooches at Froh!Markt im Koffer in Frankfurt/Main.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Frankfurt


Eben habe ich mir vom freundlichen Herrn an der Rezeption ein Internetkabel geben lassen, so dass ich euch in den Genuß erster Frankfurtimpressionen kommen lasse. Seit gestern Morgen um kurz vor neun bin ich hier und ich habe doch schon so einiges gesehen. Als erstes, nach Hauptbahnhof und U-Bahn-Station, den Dom. Ich wohne nämlich direkt am Dom, im Spenerhaus, das ich jedem Frankfurtreisenden nur empfehlen kann. Freundlicher Service, saubere Zimmer, lecker Frühstück und in 3min. steht man am Römer. Und in 7min. am Archiv.



Dort habe ich gestern allerlei Findbücher gewälzt und eine Bestellung aufgegeben. Viel zu groß, aber weil ich extra aus Göttingen angereist bin, durfte ich alle gelben Scheine abgeben. Überhaupt ist man hier superfreundlich und als ich nur eine klitzekleine Frage hatte, kam sofort der Leiter für die mittelalterlichen Bestände rüber und hat mir geholfen. Heute bekam ich dann eine riesige Kiste in die Hand gedrückt und durfte lesen und, nunja, in erster Linie entziffern. So gegen elf hätte ich beinahe laut gejubelt, als ich eine Prüfungsordnung mit 80 Fragen und Musterantworten für Badermeister gefunden habe. Ansonsten ist es einfach großartig, wenn ich mit meinen weißen Wollhandschuhen aus der Apotheke Bücher anfassen darf, in die vor 700 Jahren Menschen hineingeschrieben haben. Auch wenn sie sich mit ihrer Handschrift echt mal ein bisschen Mühe hätten geben können...


Weil ich mit der Aktenbestellung gestern dann ziemlich schnell fertig war, konnte ich mein Mittagessen direkt an der Paulskirche einnehmen und dann das Museum für Moderne Kunst besuchen. Das wird grad umgebaut, aber man kann für den Kindereintrittspreis jede Menge Fotos bekleideter und unbekleideter Menschen ansehen. Überhaupt wird hier in Frankfurt nur gebaut, an jeder Straßenecke, überall. Natürlich wollte ich in's Historische Museum und in's Museum der Weltkulturen - beide wegen Umbau geschlossen. So bin ich dann im Deutschen Architekturmuseum gelandet, in dem grad eine tolle Ausstellung zur Architekturfotographie läuft. Und auch sonst hat mir das Museum sehr gut gefallen.


Natürlich ist so eine Archivreise ein bisschen einsam. Im Archiv und im Museum ist alleinsein ganz gut, aber bei der Nahrungsaufnahme führt es bei mir zu ungesundem Essverhalten, weil ich mich nienienie alleine in eine Kneipe/Café/Restaurant setzen würde und daher nur Blödsinn auf die Hand kaufe (heutiges Abendessen: Ein Stück Pizza und Himbeereeis). Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, dass sich Iris gemeldet hat, die von meinem Frankfurtbesuch gelesen hatte, und die nicht nur mein heutiges Mittagessen, sondern auch meinen morgigen Abend zu einer sozialeren Angelegenheit macht - danke nochmal dafür! Heute Abend habe ich Jan in seinem lustigen "Glück ist jetzt"-Laden besucht, zu dem auch der Bulli im Bild oben gehört. Dort ist Samstag ja Open-Air-Koffermarkt (Baumweg 20) mit Livemusik und lecker Essen und bin bin überzeugt, dass es sehr nett und entspannend wird. Wenn das Wetter mitspielt und nicht, wie heute, ein überraschendes Nachmittagsgewitter über die Stadt niedergeht.

Und jetzt noch? Zeitschriften lesen und Broschenentwürfe zeichnen. Wir lesen uns dann wieder am Sonntag, wenn ich zurück bin (dann gibt's auch noch mehr Fotos).

P.S.: Und danke für die vielen netten Kommentare zu meinem letzten Post!

Dienstag, 17. Mai 2011

Spannung

Mit Holzmodeln handbedruckter Stoff

Der spannende Teil dieser und der nächsten Wochen begann heute morgen um fünf. Ich finde, fünf Uhr ist ziemlich früh zum Aufstehen, aber ich fürchte, morgen wird es nicht anders sein, denn um kurz vor sieben geht mein Zug nach Frankfurt. Vorher werde ich jedoch noch jede Menge Sekt getrunken haben; genauer gesagt heute Nachmittag. Dann hoffe ich auf drei ergiebige Tage im Frankfurter Stadtarchiv und einen erfolgreichen Markt am Samstag und schon am Sonntag gibt es hoffentlich wieder einen Grund für Sekt. Ihr merkt, ich trinke immer nur mit, für die spannenden Dinge ist diese Woche der Freund zuständig. Und dann? Dann kommen der Jahresurlaub auf dem Segelboot und die Wohnungssuche in München und Ende Juni die Abschiedsfeier, denn der 1. Juli ist der erste Tag, an dem ich nicht mehr an der Uni arbeite. Im Sommer 2002 bin ich zum Studieren nach Göttingen gekommen und im August 2011 ziehe ich vermutlich wieder weg. Ich bin wirklich gespannt, wie die nächsten Wochen so werden. Bis auf mein Vertragsende ist noch vieles unkonkret - dabei plane ich doch so gerne. Hoffentlich klappt alles so, wie wir uns das vorgestellt haben. Vor allem, dass ich in München mehr Zeit für meine Doktorarbeit habe. Und einen netten Job finde, der das zulässt.

Wie sagt man so schön: Ich halte euch auf dem Laufenden!

Montag, 16. Mai 2011

Museumsfest im Hugenottenmuseum


Gestern war ich Teil des Museumsfestes im Deutschen Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen. Zusammen mit vier Freundinnen habe ich den Bücher- und Flohmarktstand und die Stoffdruckaktion betreut. Dort konnte man aus dutzenden Holzmodeln wählen und Taschen, Beutel und Karten bestempeln. Vor dem Besucherandrang habe ich es geschafft, noch zwei mitgebrachte Stoffe mit Segelbooten zu bedrucken - für Broschen, selbstverständlich!

Blick auf das Hafenbecken

Das Fest war sehr gut besucht - trotz des wechselhaften Wetters - und die Organisatoren, der größte Teil davon ehrenamtliche Mitarbeiter, haben ein tolles Programm zusammengestellt. Es gab' schöne Kunsthandwerkerstände, ein Glasbläser hat seine Kunst live demonstriert, es gab Kinderschminken und Stoffdruck, Musik und Eintopf, Märchen und Museumsführungen, historische Kleidung und eine neue Ausstellung, leckeren Kuchen und Informationen über die umliegenden Hugenotten- und Waldenserdörfer. Es gab wunderbar dekorierte Tische, eine Tombola (ich hatte fünf Lose und fünf Nieten), einen kleinen Flohmarkt, Würstchen und jede Menge gut gelaunter Menschen.



Im Sommer 2004 habe ich ein dreiwöchiges Praktikum im Museum gemacht und seitdem war ich bei jedem Fest (bisher war es immer ein gesamtstädtisches "Hugenottenfest") mit dabei. Es ist immer wieder schön, einmal im Jahr alle wiederzutreffen - die Dame aus Marburg, die dort ein kleines Hugenotten-Info-Büro betreibt und mithilft, die genealogische Datenbank zu füttern. Die ehemaligen und aktuellen Mitarbeiter der genealogischen Beratungsstelle, die jeden Mittwoch dort sind, um hugenottischen Vorfahren auf die Spur zu kommen. Die vielen Freiwilligen an der Museumskasse, die helfenden Hände am Kuchenbuffet und im Spülmobil, die beiden ehrenamtlichen Museumsleiter und die Hugenottennachfahren, die jedes Jahr wieder zum Fest anreisen. Kinder von Mitarbeitern, die jedes Jahr kommen und mittlerweile eigene Stände betreuen können. Oder die Frau aus Leckringhausen, die jedes Jahr wieder Besucher über das dortige Hugenottenstübchen informiert. (Und diese Liste könnte ich noch eine Weile weiterführen.)

Kunsthandwerk im Foyer...

...und im Gewölbekeller

Ich hoffe, ich kann - trotz des Umzugs nach München - einlösen, was ich gestern wie jedes Jahr gesagt habe: "Dann also bis zum nächsten Fest!"

Wer aus der Nähe kommt und sich für die Geschichte der französischen Glaubensflüchtlinge interessiert, dem kann ich das Museum wirklich an's Herz legen. Die Ausstellung wurde in den letzten Jahren inhaltlich und optisch erneuert und zeigt zahlreiche Objekte aus Frankreich und den deutschen Aufnahmeländern. In die Ausstellung integriert ist eine stadtgeschichtliche Abteilung und auch die Geschichte des Ausstellungsgebäudes, eine ehemalige Tabakfabrik, wird den Besuchern anhand von Objekten und Textafeln nähergebracht. Im Haus zu finden sind außerdem die Deutsche Hugenottengesellschaft, das erwähnte genealogische Forschungszentrum und eine große Fachbibliothek.

Links:
Deutsches Hugenottenmuseum
Deutsche Hugenottengesellschaft
Genealogisches Forschungszentrum
Bibliothek

Fundstück


Mitgebracht von einer Freundin aus Berlin. "MONA - die große Hoffnung des Rock 'n Roll" schreibt The Guardian (auf der Rückseite der Postkarte). "Mmmmmm, naja!" machen der Kollege und ich, als wir ein Video der Band auf Youtube angucken. Aber 'nen schönen Bandnamen, den haben sie ;-)

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Postcards, found in Berlin. "Mona" is a new Rock'n Roll Band from America. You can watch some videos on youtube, but it's not "my music".

Sonntag, 15. Mai 2011

Wochenrückblick


Heute aus gegebenem Anlass mit einem Foto aus der Reihe: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte (über meine Jugend)." ;-)

[Gesehen] European Song Contest.
[Gehört] Clueso.
[Gelesen] Viele Homepages von Museen in Frankfurt. Warum haben die nur mittwochs bis 20 Uhr auf???
[Getan] Beim Museumsfest geholfen. Mit Holzmodeln gedruckt.
[Gebacken] Zweimal Zimtschnecken, Waffeln, Mohnschnecken.
[Gefreut] Alle wiederzusehen beim Museumsfest.
[Genäht] Nichts. Nur Nähpläne gemacht.
[Geärgert] Kein Kommentar.
[Gewünscht] Glück für Dienstag. Gute Funde im Archiv.
[Geplant] Urlaub.
[Gekauft] Hipstamatic-Zusatz-Apps

Samstag, 14. Mai 2011

Mohnschnecken


75g Butter schmelzen lassen, 250ml Milch zugeben, 30g Hefe in die warme Butter-Milch Mischung krümeln, 1/2 Teel. Kardamon, 1/2 Teel. Salz und 75g Zucker unterrühren, 500g Mehl hinzugeben, einen Teig kneten

40min gehen lassen

1 Packung Mohnback, Rosinen (in Wasser und/oder Rum eingelegt) und 1 geriebenen Apfel vermischen

Den Teig in zwei Teile teilen, ausrollen, mit je der Hälfte der Mohnmischung bestreichen, zusammenrollen, in 4cm dicke Scheiben schneiden

Auf einem Blech 30min gehen lassen

Ca. 7min. bei 200 Grad (Umluft) backen, noch warm mit Zuckerguß (aus Puderzucker+Apfelschorle) bestreichen


Aufessen!

Der Teig ist übrigens der gleiche wie bei den Zimtschnecken, die Füllung ist selbsterdacht.

Kunterbunt


Zunächst: Ich kann euch nicht versprechen, dass es jemals wieder Fotos auf diesem Blog geben wird, die nicht wie früher aussehen. Gestern habe ich mir drei App-Erweiterungen für Hipstamatic gegönnt und kann jetzt aus sieben Filmen, sieben Blitzlichtern und sechs Objektiven auswählen und bis ich da alle Kombinationen getestet habe, kann es noch ein bisschen dauern :)

Beliebtes Motiv derzeit, wie bei 12von12 schon gezeigt, sind bunte Strumpfhosen in meinen aktuellen Lieblingsschuhen. Die rote vom Donnerstag ist von BellaSeven Berlin via DaWanda, die petrolfarbene von Kunert. Unbedingt muss ich demnächst Lauras Tipp ausprobieren und bei We love colours bestellen. Dort gibt es viele Farben - manche auch sehr gewagt, wie ich finde - es gibt Strumpfhosen und Leggins in plus size und - das sieht man bei Laura - es gibt auch Strumpfhosen, die Menschen über 1,75m passen. Bunte Strumpfhosen gibt es außerdem bei Gudrun Sjoedén. Dort habe ich zwei Paar Leggins in blau und grau gekauft, aber noch nicht getestet.

Und ihr, wo kauft ihr bunte Beinkleider?

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I like coloured tights and leggins - I bought some red tights via BellaSeven Berlin and some in teal via Kunert. Laura pointed We love colours in her blog out, so maybe I'm going to buy some tights there next time. You can also buy coloured tights and leggins at Gudrun Sjoedén.

Freitag, 13. Mai 2011

Handlich, praktisch, broschenmanufaktur


Häufig habe ich darüber nachgedacht, noch etwas anderes zu machen als Broschen - Taschen etwa oder Schals. Aber an einem Tag wie heute ist mir wieder klar geworden, was an meinen Broschen so großartig ist - sie brauchen so wenig Platz. Für die Aufbewahrung der fertigen Stücke zu Hause genügen mir zwei Pappschachteln und ein kleiner Schubladenschrank. Da kann das Material schonmal größere Dimensionen annehmen. Und wenn ich zu einem Markt fahre, passt alles in einen kleinen Koffer.

Zu unseren eigenen Handmade in Gepäck-Märkten bin ich ja in der gleichen Stadt geblieben und mit dem Auto direkt vor die Tür gefahren (worden), aber kommenden Samstag (21. Mai) sind mein Koffer und ich beim Froh!Markt aus dem Koffer in Frankfurt am Main und dorthin fahren wir mit dem Zug. Und neben dem Broschenkoffer müssen noch Sachen für die drei Tage Arbeit im Archiv mit, in dem ich vor dem Markt für meine Doktorarbeit forschen will (und hoffentlich fündig werde!).

Im Koffer oben sind alle Sachen, die ich brauche: Die Broschen natürlich, die Kofferdeko, Preisschilder, Wechselgeld, eine mobile Geldbörse (=Umhängetasche), Tüten, Visitenkarten, Stifte, kleine Körbe und Schalen, Schmierpapier, Stecknadeln, Klebeband, Klammern und sogar noch Merchandiseartikel von DaWanda. Und der ganze Koffer, der mal einem Justizoberinspektor (Stempel im Inneren) gehörte, misst nur 53x32cm.

Das mit den Broschen war irgendwie eine gute Idee :)

Donnerstag, 12. Mai 2011

12 von 12 im Mai


1. Nach dem Frühstück - to do Liste schreiben. Gilt aber erst für die Zeit nach meiner Rückkehr aus Frankfurt. Der Notizblock ist übrigens von mymaki. /Writing a to-do-list after breakfast


2. Mit dem Rad zur Arbeit fahren/Riding by bike to work



3. Text über die "wissenschaftliche persona" für das Kolloquium lesen/Reading a text about the "scientific persona" for a course



4. Büro aufräumen und "Handmade im Gepäck"-Altlasten entfernen/Cleaning up my office



5. Gummiringe aufbewahren/Keeping the rubber bands



6. Noch mehr Altlasten/Some more things for the trash


7. Sollte in keiner Büroschublade fehlen - Spielzeugpistole und Eiswaffel mit herausschießbarer Eiskugel/Toys in my drawer :-)



8. Inhalt der Biokiste und meine Handtasche wieder auf dem Rad verstauen/Luggage on my bike for my trip home


9. Einkaufen/Shopping


10. Süßigkeiten vom Naschpiraten /Sweets from Naschpirat


11. Meine neuen Kannen - ob ich anfangen sollte, das Geschirr zu sammeln?/New cans


12. Buttonmaschinen zum Verleihen fertigmachen/Preparing my buttonmakers for rental


Endlich habe ich es mal wieder geschafft, einen ganzen Tag lang Fotos zu machen. Aber mit so einer tollen App macht das auch doppelt Spaß! Alle anderen Mitmacherinnen und Mitmacher findet ihr wie immer bei Caro. Dankeschön!

See more 12of12-pictures here.