Donnerstag, 31. März 2011

Lecker? Lecker!

Vor anderthalb Wochen habe ich bei Fee einen Post über die enttäuschenden Cookie & Cream Cupcakes nach Rezept von Martha Stewart gelesen. Beim Blick auf das Rezept entschied ich aber, sie trotzdem zu backen. Und was soll ich sagen? Mmmmmm. Die Optik ist wirklich nicht der Hit, sie gehen dafür aber superfix und schmecken wirklich lecker. Das fanden auch alle Kollegen, denen ich sie gestern mitgebracht habe. Beim nächsten Mal versuche ich aber, den ganzen Oreo-Keks, der als Boden in die Muffinform gelegt wird, gegen irgendeinen anderen Keks austauschen. Oreokekse im ganzen finde ich nicht ganz so lecker...

Mittwoch, 30. März 2011

Langlebigkeit

Ja, ich mag hellbraune Schuhe. Die mit Budapester Lochmuster sind neu.

Ich lese jetzt schon eine ganze Weile im Blog von Kirsten Brodde mit und habe gelernt, dass es bei "Grüner Mode" nicht nur um ökologisch hergestellte Rohstoffe und faire Arbeitsbedingungen geht, sondern auch darum, Kleidung lange zu tragen und nicht nach jeder Saison auszumustern. Das kommt mir in puncto Schuhen sehr entgegen, denn bisher habe ich noch kein Paar Schuhe gefunden, das ökologisch hergestellt, fair gehandelt, bezahlbar UND schön war. (Wenn mir jemand das Gegenteil beweisen kann: her damit!) Und so habe ich, anstatt zwei Paar neue Schuhe zu kaufen, meine Lieblingsstiefel mit der gebrochenen Brandsohle und die Sneaker vom letzten Sommer, in deren Sohle schon ein dickes Loch klaffte, zum Schuhmacher gebracht. Und siehe da: Er konnte beide Kandidaten retten.

Wer nicht nur seinen Schuhen, sondern auch seinen Klamotten zu einem langen Leben verhelfen will, dem empfehle ich übrigens den Blog von Laura alias Tagträumerin. Dort findet man jede Menge Anregungen zum Abändern von Second-Hand-Kleidung oder alten Lieblingsstücken.


Geheimtipp für alle Göttinger mit kaputten Schuhen (oder der Absicht, handgenähte Schuhe zu kaufen): Schuhmacher Amir, Theaterstraße, Ecke Burgstraße (gegenüber vom Nautilus/Spieleburg).

Dienstag, 29. März 2011

Vorbereitungen


Nur noch ein Wochenende trennt uns von Handmade im Gepäck. Zeit also, den Koffer ein wenig zu präparieren. Beim letzten Markt habe ich zwar gemerkt, dass ich von allen Ausstellern den kleinsten Koffer hatte, aber ich konnte mich nicht durchringen, ihn gegen ein größeres Exemplar auszutauschen. Beim letzten Mal hatte ich ja eine Kombination aus Leinen, Wäscheklammern und Körben gewählt. Dieses Mal hatte ich Lust, mein Arbeitszimmer mit statisch aufgeladenen Styroporkügelchen zu dekorieren und habe mich deshalb für die Stoff-auf-Styropor-Variante entschieden. Der tolle Stoff ist übrigens von Limetrees und passt hervorragend zum Braun des Koffers. Wenn man ihn mit der Digital- und nicht mit der Handykamera fotografieren würde, sähe er übrigens noch schöner aus :)

Und jetzt brauche ich nur noch ein bisschen Füllung...

Sonntag, 27. März 2011

Wochenrückblick


[Gesehen] The king's speech (OV) - sehr empfehlenswert.
[Gelesen] -
[Getan] Schulranzen mit dem Patenkind gekauft.
[Gebacken] Waffeln nach Rezept von Cynthia Barcomi - so fluffig.
[Gefreut] Schwester wiedergesehen.
[Genäht] Strickjacke, Broschen.
[Geärgert] Langsamer Aktenvernichter.
[Gewünscht] Dass die Reparatur meines Laptops erfolgreich ist.
[Geplant] Röcke nähen - Stoff für vier liegt im Regal.
[Gekauft] Danke-Stempel, Schuhe, rote Knöpfe und einen Stickrahmen heute auf dem Flohmarkt.

Vorher-Nachher


In meinem Kleiderschrank hingen noch drei Cardigans vom Klamottenschweden, die ich dort vor ungefähr zwei Jahren gekauft hatte (alle mit dem gleichen Schnitt), die aber irgendwie schon immer zu groß waren. Der roten ging es letztes Wochenende als erstes an den Kragen bzw. an den Bund. Den habe ich vollständig abgeschnitten. Außerdem habe ich die Knopfleiste entfernt und die, äh, Knopflochleiste (?). Dann habe ich von Hand schwarz-weiß gepunktetes Schrägband angenäht - heute ist das neue alte Kleidungsstück fertig geworden. Die passende Brosche gibt's in meinem DaWanda-Shop!

Freitag, 25. März 2011

Stempelpost


Gestern ist ein schöner, neuer Stempel in meine Stempelsammlung eingezogen - der Danke-Stempel von BastisRIKE. Rikes Stempel werden mit Feder und Tusche gezeichnet und ganz ehrlich: Das sieht viel besser aus als die Schrift-Stempel, die bloß am Computer entstehen. Und dafür, zumindest bei DaWanda, unverschämt teuer sind. Der Danke-Schriftzug wird demnächst meine Briefpost zieren, aber dazu in einem späteren Post.

Ebenfalls auf dem Foto zu sehen: Der Lieblings-Waldi von andischu und ein Glück-auf-Stempel aus der hannafaktur.

Donnerstag, 24. März 2011

Geister


Wer glaubt, es gibt nur Schlossgeister, der irrt. Es gibt auch Bürogeister. Gucken böse, sind aber ganz freundlich. Montag darf es in der großen, blauen Tonne einen Ausflug machen :)

Mittwoch, 23. März 2011

Rot-blau-weiß


Rot, weiß und blau waren die dominierenden Farben auf meinem Schreibtisch in den letzten Tagen. Ich habe an neuen Broschen gewerkelt, die ich bei Handmade im Gepäck verkaufen werde - Vogelbroschen (auch hier geht 1€ des Kaufpreises an Plant for the planet)...

...Handarbeitsbroschen ;-)...

...und maritimes. Diese drei Exemplare sind allerdings schonmal in meinen DaWanda-Shop eingezogen...

MeMadeMittwoch


Heute ist wieder MeMadeMittwoch. Zum Glück ist mir rechtzeitig aufgefallen, dass das blaue Stickkleid nicht selbstgemacht ist und deshalb heute im Schrank bleiben muss. Stattdessen blauer Cordrock, verschönert mit Yoyos in beige. Mein allererster Rock nach dem Schnitt "Römö" von Farbenmix. Superbequem.

Wie ihr sehen könnt, habe ich versucht, mit einem frühlingshaften Bildhintergrund die schlechten Fotos wett zu machen. Aber unsere Spiegel hängen alle so blöd für's Fotografieren, dass ich meistens den im Arbeitszimmer nutzen muss, der aber aus Einzelfliesen besteht und einen dann immer in unschöne Teile schneidet. Stammt übrigens von den Vormietern; nicht, dass ihr denkt, ich hätte eine Einrichtungs-Geschmacksverirrung gehabt.

Mehr MeMadeMittwoch-Teilnehmerinnen gibt bei Cat. Danke für's Organisieren!

Dienstag, 22. März 2011

Frühstück mit Buchweizen


Ein neues Frühstücksexperiment aus einer Zeitschrift. Leicht abgewandelt, aber lecker. Wenn man Buchweizen mag.

Rezept für 3-4 Personen:
  • 250g Buchweizen in der Pfanne ohne Fett leicht anrösten, mit etwas Wasser ablöschen
  • 1/2l Milch, eine Prise Salz, 6 kleingeschnittene, getrocknete Aprikosen und ca. 30g Rosinen hinzugeben
  • Bei niedriger Hitze 15min quellen lassen
  • Ich habe das ganze dann über Nacht in den Kühlschrank gestellt, aber man kann es auch direkt weiterverarbeiten. Dann ist es noch ein bisschen warm, wenn man es isst.
  • 1/2 geriebenen Apfel und Joghurt (Menge nach belieben) unterrühren, gehackte Mandeln (und wer will noch gehackte Pistazien) darüberstreuen und mit Honig oder Ahornsirup süßen.

Buchweizen verliert auch durch langes Quellen nicht ganz seine mehlige Konsistenz, ich finde es aber trotzdem lecker. Das Originalrezept ist ohne Apfel, dafür rührt man unter die Buchweizenmasse noch ein Stück Butter oder 2 Eßl. Öl. Mir hat sich der Sinn davon aber nicht erschlossen.

Guten Appetit!

Sonntag, 20. März 2011

Wochenrückblick


[Gehört] Schreckensnachrichten.
[Gelesen] Zeitschriften.
[Getan] Ostermarkt auf Burg Ludwigstein besucht (s. Foto).
[Gebacken] Mal wieder: Zucchini-Cranberry-Kuchen
[Gefreut] Klassisches Sonntagskaffeetrinken mit Marmorkuchen, edlem Geschirr und silberner Kaffeekanne. Sollte man öfter machen.
[Genäht] Broschen, Broschen, Broschen. Handmade im Gepäck rückt näher :)
[Geärgert] Sonntägliches Aufstehen um 6:30 Uhr.
[Gewünscht] Was man sich eben so wünscht dieser Tage.
[Geplant] Schulranzenkauf mit dem Patenkind.
[Gekauft] Stanzer, karierten Stoff im Charity-Shop für Japan.

Samstag, 19. März 2011

Zeitschriften


Zu einem schönen Wochenende gehören, neben selbstgebackenem Kuchen, leckerem Essen, einem Ausflug und Zeit für's Broschenwerkeln, auch neue Zeitschriften. Living at Home (mit neuer Chefredakteurin) und We love living habe ich schon am Mittwoch gekauft, 101 woonideeen (in neuem Layout) kam heute per Post in's Haus geflattert.

Ich habe sie natürlich noch nicht vollständig von vorne bis hinten und von hinten bis vorne durchgelesen, aber ein paar inhaltliche Highlights kann ich euch schon verraten...

Living at Home: Das bunte Haus der Firmeninhaber von Rice, gehäkelte Osternester, ein Haus in der Westprovence, eine sommerliche Tomatentarte, eine deutsche Maßschuhmacherin in Florenz und ein Regenschirm mit Bommelborte.

We love living: Ein Cottage im Herzen Hollands, ein Schrank mit vielen Schubladen von hier, Erdbeertötchen mit Mascarponecreme und das Studio von Lotta Jansdotter. Der Zeitschriftenfuchs in mir hat allerdings auch entdeckt, dass die Ostereierdeko von Seite 36-39 bereits vor ein paar Jahren in der Living and more erschienen ist...

101woonideeen: Eine Uhr, die ihren Strom aus der Blumenerde von Topfpflanzen zieht und eine Korkpinnwand in Alpenform mit Baum-Pins (guckt hier), das Haus eines Antiquitätenhändlers (ein Traum!), Grafikdesign von Pimpelmees ("Blaumeise") und die neue 101woonideeen-Küche.

Neues Spielzeug mit schlechtem Design


Seit gestern stehen zwei neue Spielzeuge auf meinem (völlig verkratzten) Schreibtisch: Etikettenstanzer, die ich bei PeppAuf gekauft habe. Damit kann ich jetzt die Tags, an denen ich meine Broschen befestige, selber stanzen. Und das sogar aus Pappe oder Geschenkpapieren, die sonst einfach im Müll gelandet wären.

Nur eines habe ich mich beim Bestellen und dann beim Auspacken gefragt: Welcher Produkt- und/oder Industriedesigner ist bitte auf die Idee gekommen, den großen Stanzer in der hässlichsten aller Farben, nämlich rosa, zu designen? Und den anderen in babyblau?

Dienstag, 15. März 2011

Stop talking. Start planting.


Dieser Tage ist es nicht leicht, über so scheinbar banale Dinge wie Backrezepte und selbstgenähte Broschen zu bloggen, wenn auf der anderen Seite der Erde eine atomare Katastrophe droht. Aber für mich ist der Blog auch kein Ort, um darüber zu reflektieren oder meine Meinung zur deutschen Politik und ihrer Haltung zur Atomkraft darzulegen.

Stattdessen wollte ich euch ein Projekt vorstellen, auf das ich letzte Woche im TV aufmerksam wurde und das sich für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzt: Plant for the planet. Besonders beeindruckend daran ist: Das Projekt wird von Kindern geleitet, der Gründer Felix Finckbeiner ist erst 13 und hat Anfang Februar eine großartige Rede vor den Vereinten Nationen gehalten. Wer das Projekt unterstützen will, kann dies mit Zeit oder Geld tun.

Ich habe mir überlegt, für jede Baum- und Vogelbrosche, die ich in diesem Jahr verkaufe (bei DaWanda, in Läden oder auf Märkten), 1€ an Plant for the Planet zu spenden. D.h. für jede verkaufte Brosche können die Kinder einen weiteren Baum planzen. Den aktuellen Stand der Aktion seht ihr in der rechten Spalte.


Übrigens: Ganz ohne Spende kann man das Regenwaldprojekt des WWF im Amazonas unterstützen - indem man im Internet mit Ecosia sucht. Ich habe die Suchmaschine schon zu Hause und im Büro als Standardsuchmaschine installiert.

Sonntag, 13. März 2011

Wochenrückblick


[Gehört] Stefan Dettl (mal wieder).
[Gelesen] Maarten t'Hart: Bach und ich.
[Getan] Ausflug nach Hameln und Bad Pyrmont (s. Bilder oben).
[Gebacken] Bananen-Walnuss-Muffins, Zucchini-Cranberry-Kuchen mit Ananas.
[Gefreut] Endlich wärmeres Wetter.
[Genäht] Baumbroschen.
[Geärgert] Steuererklärung ;-)
[Gewünscht] Dass die Bäume endlich grün werden.
[Geplant] Schwarzen Rock mit weißen Punkten nähen.
[Gekauft] Schwarzer Trench, rotes T-Shirt (bio und fairtrade)

Samstag, 12. März 2011

12 von 12 im März


Ich habe lange nicht mehr mitgemacht, aber heute stimmten Zeit und Licht und ein paar Motive habe ich auch gefunden :-) Die anderen Mitmacher findet ihr bei Caro. Danke für's Sammeln!











Morgendliche Freude

Von links nach rechts und von oben nach unten: 1) die.waschkueche, 2) broschenmanufaktur, 3) Galerie Morgenstern, 4) Rita Franze, 5) klimperklein, 6) Ohrkrone, 7) Flugblumen, 8) RenewFabrics, 9) PomPom Manufaktur 10) ZwischenPol, 11) MeinMorgenstern, 12) kemper, 13) Tatendrang, 14) Andischu, 15) Frieda Fliegenpilz, 16) Rosalia KunstHandWerk, 17) Tinytina Design, 18) Blingblingladen, 19) Jan Heartmann, 20) PunaLuu, 21) Katze29, 22) Hand und Maus, 23) Hans-Eckhard Stein, 24) HandgemachtMitLiebe, 25) Werkstatt für Poetisches Handeln.

Gestern Abend hat Fee die Produktcollagen für unseren Markt fertiggestellt. 25 tolle Koffer erwarten uns und euch am 9. April im Göttinger APEX. Ich kann's kaum erwarten!


Von links nach rechts und von oben nach unten: 1) Tatendrang, 2) Ohrkrone, 3) die.waschkueche, 4) Andischu, 5) klimperklein, 6) broschenmanufaktur, 7) Galerie Morgenstern, 8) Blingblingladen, 9) RenewFabrics, 10) Tinytina Design, 11) kemper, 12) Flugblumen, 13) PomPom Manufaktur, 14) HandgemachtMitLiebe, 15) ZwischenPol, 16) MeinMorgenstern, 17) Hand und Maus, 18) Frieda Fliegenpilz, 19) Rita Franze, 20) Jan Heartmann, 21) Katze29, 22) PunaLuu, 23) Rosalia KunstHandWerk, 24) Hans-Eckhard Stein, 25) Werkstatt für Poetisches Handeln.

Donnerstag, 10. März 2011

10 Dinge im März


Was ich zu dem Thema "Weltschutz" tue und was ich vielleicht besser machen oder womit ich endlich anfangen kann/sollte - kein einfaches und schon garkein kurzes Motto, das Myriam uns da aufgegeben hat. Seit einem Monat denke ich darüber nach und ahne, dass auf der was tue ich-Seite bei mir viel weniger steht, als auf der was könnte ich besser machen-Seite.

Ich verzichte seit Anfang des Jahres auf Plastiktüten (und ich habe tatsächlich erst drei angenommen, weil es nicht anders ging). Ich habe versucht, Energiesparlampen zu benutzen, aber ich mag das Licht nicht und nur im Schlafzimmer hat eine überlebt. Ich kaufe Eier, Obst, Gemüse und Fleisch überwiegend Bio. Ich trenne Müll. Das ist garnicht so selbstverständlich, denn wenn man in einer kleinen Studentenbude wohnt, will man die nicht mit fünf verschiedenen Mülleimern teilen. Und trennt deshalb maximal Glas und Papier von allem anderen. Ich fahre fast jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit oder ich laufe. Ich kaufe zwar gerne Klamotten, aber nicht unbedingt viel. Meistens trage ich sie, bis sie auseinanderfallen, oder ich bringe sie zu Oxfam. Ich liebe Flohmärkte und Teile unserer Möbel, unserer Wohnungsdeko und meiner Broschenmaterialien sind Second-Hand.

Ich kaufe aber auch Süßigkeiten, bei denen jedes einzelne Bonbon in extra Folie gewickelt ist. Über fairen Kaffee habe ich nachgedacht, aber ich ziehe geschmacklich ein bayrisches Fabrikat vor. Ich habe mich noch nie mit Ökostrom beschäftigt und vielleicht sollte man doch regelmäßig ein Projekt unterstützen, das sich mit dem Klimaschutz oder der Ausrottung von Tieren oder dem Walfang beschäftigt? Macht es im Portemonnaie einen großen Unterschied, ob ich fair gehandelte Schoki kaufe oder nicht?

Es ist wirklich garnicht so einfach. Aber eins hat mir die Beschäftigung mit dem Motto gezeigt: Man muss sich informieren. Zum Beispiel darüber, wo die Klamotten im Kleiderschrank eigentlich herkommen und unter welchen Bedingungen sie entstanden sind. Nachdem ich den Blog von Kirsten Brodde gefunden hatte und darüber gepostet habe, hat mir Myriam diesen Artikel aus der ZEIT empfohlen. Wir alle haben uns sicher schon einmal gefragt, wie es der schwedische Klamottenhersteller schafft, seit Jahren ein T-Shirt für 4,95EUR anzubieten. Der Artikel zeigt es. Spannende Lektüre, ich empfehle, sich die sechs Seiten unbedingt durchzulesen. Die Alternative? T-Shirts aus Biobaumwolle, fair gehandelt. Gleich gestern Abend habe ich eins bestellt. Knallrot fehlt in meinem Kleiderschrank sowieso und 14€ fand ich, trotz der hohen Portokosten, durchaus vertretbar für ein Kurzarmshirt. Gelernt habe ich bei der Recherche, bei der mir diese Liste sehr geholfen hat, auch eins: Fair gehandelte Biomode kann ganz schön modern aussehen.

Ich nehme also folgendes mit aus den 10 Dinge im März: Auf meiner was ich tue-Seite könnte durchaus noch ein bisschen mehr stehen als jetzt. Ich könnte mehr lesen, mich mehr informieren, mehr hinterfragen. Und nicht immer den einfachsten Weg gehen, sondern für ein T-Shirt auch schonmal eine zwanzigminütige Recherche in Angriff nehmen.

Danke Myriam für den Denkanstoß! Die anderen Mitdenker und -macher findet ihr hier.

Mittwoch, 9. März 2011

Wenn's schnell gehen muss...


...sind Muffins immer eine gute Wahl. Hier: Bananenmuffins mit Walnüssen und Cranberries.

Heute habe ich einen Award von Irene erhalten. Ich habe noch nie einen Blog-Award bekommen, aber ich weiß, dass bei vielen das Gegenteil der Fall ist. Deshalb werde ich ihn hier auch einfach stehen lassen. Es freut mich aber trotzdem sehr, dass Irene aus ihren 150 Blogs u.a. mich für diesen Award vorgesehen hat. Danke.


Mit dem Award verbunden ist die Auflage, sieben Dinge über sich zu erzählen.

1) Ich war 17 Jahre Vegetarierin und bin durch ein Leberkässemmel in München rückfällig geworden.
2) Früher habe ich Kleider und Röcke gehasst und im Moment würde ich am liebsten nichts anderes tragen.
3) Als Kind wollte ich unbedingt Astronautin werden. Hat leider nicht geklappt.
4) Ich finde, dass Erdnussbutter ein großartiges Nahrungsmittel ist.
5) Ich habe mal Klavier gespielt und jetzt ärgere ich mich, dass ich nie geübt (und auch alles wieder verlernt) habe.
6) Ich singe seit meinem 1. Semester im Chor und hoffe, ich finde im Herbst einen neuen, wenn wir hier wegziehen.
7) Ich hätte beinahe Chemie als Leistungskurs genommen und habe mich im letzten Moment doch noch für Geschichte entschieden. Puh, Glück gehabt!

MeMadeMittwoch

Den ganzen Februar über habe ich Cats (von Cat und Kascha) Aktion Me made Monat Februar verfolgt und war ein bisschen traurig, dass ich mangels einer ausreichenden Zahl selbstgemachter Kleidungsstücke nicht mitmachen konnte. Jetzt hat Catherine aber zum Glück den Me made Mittwoch eingeführt und da bin ich natürlich dabei.

Den Anfang macht ein Rock von Clothkids. Bei Clothkids ist der Schnitt direkt auf den Stoff gedruckt. Ausschneiden, zusammennähen, fertig. Ganz so einfach war es nicht, denn man will ja im Gewirr der englischen Größen nicht zu viel wegschneiden. Also habe ich ihn damals in der größtmöglichen Größe ausgeschnitten und dann erst im Laufe des Nähens verkleinert. Das Vogeldesign ist übrigens von Rob Ryan, dessen Arbeiten ich sehr mag.

Passenderweise lag gestern der neue Clothkids-Katalog in meinem Briefkasten und der Architektur-Rock ist mein derzeitiger Favorit. Wer den Vogel-Rock nachnähen möchte, hier gibt es das Kit zu kaufen.

Alle anderen MeMadeMittwoch-Teilnehmer findet ihr hier. Danke für die tolle Aktion!

Dienstag, 8. März 2011

Schreiben lernen


Wenn alles klappt fahre ich in zwei Wochen für ein paar Tage nach Frankfurt am Main um dort im Archiv einige Quellen für meine Doktorarbeit zu sichten. Deshalb beschäftige ich mich seit einigen Tagen damit, meine Paläographie-Kenntnisse wieder ein bisschen aufzufrischen. Schließlich will ich die mittelalterlichen Handschriften auch entziffern können, wenn ich schonmal da bin. Und weil man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein sollte, gucke ich mir auch nochmal die deutsche Schrift an. Vor einigen Jahren habe ich dieses wunderbare Lernheft in einem Museumsshop erworben und versuche damit jetzt, die Schrift nicht nur lesen, sondern auch schreiben zu können. Garnicht so einfach.


Zum Glück hat der Verfasser wohlgemeinte Ratschläge am Fuße jeder Seite abgedruckt:

Nimm gute Federn oder einen Markenfüller. Billiges Schreibzeug ist teuer, schlechte Tinte auch.
Beide Füße ganz aufstellen, nicht die Fußspitzen unter den Sitz! Wadenkrampf gibt Blutstauung!
Nicht die Beine übereinanderschlagen! Beide Arme handbreit vor den Ellenbogen auflegen!
Sei kein "Nasenschreiber"! Schone Deine Augen! Nimm Sie 30cm vom Heft weg! Ruhig atmen - vergiß das nicht!

Und nicht zu vergessen:

Freude am Schriftbild ist des ordentlichen Schreibers Lohn!

Montag, 7. März 2011

Grüne Mode


Durch eine Zeitschrift bin ich auf den Blog Grüne Mode der Journalistin und Autorin Dr. Kirsten Brodde gestoßen. Und weil Donnerstag Myriams 10 Dinge unter dem Motto "Was ich für das Thema "Weltschutz" tue und was ich vielleicht besser machen oder womit ich endlich anfangen sollte" stattfindet, dachte ich, ihr wollt vielleicht auch mal klicken und nachlesen.

Eigentlich haben wir ja schon immer geahnt, dass ein T-Shirt für 4,90€ nicht unter besonders guten Bedingungen entstehen kann, oder?

Sonntag, 6. März 2011

Wochenrückblick


[Gehört] Radio
[Gelesen] Maarten t'Hart: Mozart und ich (toll!)
[Getan] Strickjacke gepimpt, bei einem Umzug geholfen
[Gebacken] Gingerbread, Marzipan-Apfel-Kuchen
[Gefreut] Überraschungspost
[Genäht] 2 Tatütas, Stoffvögel (s.o.), 2 Kissenbezüge (40x40) aus Kissenbezügen (90x90) vom Flohmarkt
[Geärgert] Univerwaltung
[Gewünscht] Dass mein Rechner nicht so rumzickt/einen neuen Rechner
[Geplant] Archivaufenthalt in Frankfurt/Main
[Gekauft] Kleinformat, Stoffstempelfarbe, Marie Claire Idées

Zweites Leben


Kurz bevor sie in der Altkleidertonne gelandet ist, hat diese graue Strickjacke von E*sprit heute Vormittag nochmal ein neues Outfit für ein zweites Leben bekommen. Mit Band in rot-weiß und vielen Knöpfen in blau und weiß. Und ich bin richtig begeistert. So darf sie im Kleiderschrank bleiben.

Tolle Inspirationen zum Umstylen von Klamotten gibt es übrigens in Trendy Vintage von Hélène Le Berre.

Samstag, 5. März 2011

MmmmMarzipankuchen mit Apfel


Ein Vorteil des Erwachsenendaseins ist ja, dass man den frischgebackenen Kuchen auch noch abends um elf anschneiden und probieren darf. Und so war er nach dem Frühstück heute morgen schon fast nur noch zur Hälfte da.

Das Rezept habe ich von hier, aber so ganz bin ich von dem bröseligen Mürbeteig nicht überzeugt. Beim nächsten Mal werde ich die Füllung aus Äpfeln und Marzipan wohl eher in einen süßen Hefeteig betten...

Donnerstag, 3. März 2011

Hoffnung

Für alle Männer mit Bartwuchsproblemen besteht Hoffnung. Ein Kilogramm Koteletten, direkt beim Metzger um die Ecke. Und das für nur 3,29EUR. Und nein, ich nehme keine Bestellungen entgegen.

Die Sache mit der Sprache und: Ein tolles "kleinformat"


Auf Empfehlung einiger Blogleser und wegen der zahlreichen lobenden Worte habe ich mir im DaWanda-Kiosk nun auch das kleinformat gekauft. Gestern kam es an und ich habe es gestern Abend gleich gelesen.

Zunächst: Ich habe das altbekannte Nido-Luna-Problem: Ich gehöre nicht zur Zielgruppe. Das kleinformat trägt den Untertitel lässig leben mit Kindern. Das Magazin für kreative Eltern. Und so sind die von Julia Humpfer großartig illustrierte Modestrecke über Kinderunterwäsche oder die toll umgesetzten Regenjackenfotos inhaltlich eher von geringem Interesse für mich.

Was mir gefällt: Das Layout, die Sticker auf dem Heftumschlag und der Würstchenbuden-Bastelbogen in der Mitte (obwohl so eine Zeitschriftensammlerin wie ich natürlich nie etwas aus Zeitschriften ausschneiden oder abziehen kann), dass man Blogs kennenlernt, die einem vorher unbekannt waren, und natürlich dass es überhaupt soetwas gibt wie das kleinformat. Ein "Non-Profit-Indie-Mag", das die Herausgeberin Dolores im Alleingang auf die Beine stellt. Das allein verdient schon Unterstützung und ich werde mir gleich nachher ein Abo bestellen.

Beim Lesen ist mir jedoch wieder einmal etwas aufgefallen, was mich auch bei meiner täglichen Blogrunde beschäftigt: Wie viel Umgangssprache verträgt so ein Blog (oder ein Magazin) eigentlich? Natürlich schreiben wir einen Blog nicht in der gleichen Sprache, in der wir offizielle Briefe, wissenschaftliche Texte oder Betriebsanleitungen verfassen. Davon abgesehen, dass ich es wirklich anstrengend finde, Blogs zu lesen, deren Grammatik und Rechtschreibung mangelhaft ist oder die die Groß- und Kleinschreibung abgeschafft haben, frage ich mich häufiger, ob man wirklich so schreiben kann/darf/sollte, wie man spricht.

Derzeit verfassen wir ja auch viele Texte für Handmade im Gepäck: Pressetext, Werbetext, Texte über uns, über das Konzept. Meistens dauert es ein, zwei Tage, bis wir alle drei zufrieden sind. Klingt die Formulierung ansprechend oder zu formal? Gibt es das Wort "Schönigkeiten" oder benutzen wir lieber etwas wie "Ware", "Sachen", "Kleinigkeiten"? Ist der Satz zu lang, versteht der Leser, was wir damit meinen, ist der Text zu werbend oder übertreibt er? Auch für den Blog ringe ich oft nach Formulierungen, stelle um, schreibe neu. Klingt das jetzt witzig oder langweilig? Eher nach wissenschaftlicher Buchbesprechung oder regt es zum Kauf an? Keine einfache Sache, diese Sprache.

Mich würde eure Meinung dazu interessieren: Wie haltet ihr es mit der "Umgangssprache"? Findet ihr ;-) in Magazinen irritierend? Darf/kann/sollte man schreiben, wie man spricht (auch orthographisch)? Und natürlich: Wie gefällt euch das "kleinformat"?

Römö



Nur zur Dokumentation: Das ist mein allererster Römö. Vor fast genau einem Monat genäht, heute das erste Mal angezogen. Aus dunkelblauem Cord (von Michas Stoffecke), verschönert mit Yoyos aus Paisley-Stoff (von Stoff&Stil). Man gucke nicht so genau auf das Innenleben und den handeingenähten Reißverschluss. Aber sonst bin ich ganz zufrieden.

Mittwoch, 2. März 2011

Heute



Seit Montag befinde ich mich in einer durchgehenden Hochstimmung, weil wir für Handmade im Gepäck so viele tolle Bewerbungen bekommen haben. Natürlich verteilt man nicht gerne Absagen, aber das APEX schafft es leider nicht mehr, sich bis zum 9. April auf die doppelte Fläche zu vergrößern. Und so sind es jetzt, wie beim letzten Mal, 25 Koffer geworden. Richtig tolle Koffer. Ihr glaubt garnicht, wie sehr ich mich auf den Markt freue. Und auf all das, was jetzt noch kommt: Plakate kleben, Pressearbeit, Flyer verteilen. Endlich mal ein Projekt, an dem wirklich alles Spaß macht :)

Ein bisschen traurig dagegen war mein Termin am Nachmittag. Ich habe meine Broschen aus dem Local Colours abgeholt, das am Montag seine Pforten geschlossen hat. Schön zu wissen, dass vier der ehemaligen Local Colours-Aussteller bei Handmade im Gepäck dabeisein werden.

Der Local Colours-Blog wurde übrigens nochmal überarbeitet. Ihr könnt dort jetzt Termine (Märkte, Ausstellungen usw.) eintragen und euch in die Liste regionaler Kunsthandwerker und Handwerkskünstler aufnehmen lassen.

Mal wieder


Wer denkt, ich könnte eine Woche ohne Zeitschriftenkauf leben, der irrt :-) Montag gab's die aktuelle Marie Claire idées in der Bahnhofsbuchhandlung. Was kann ich dafür, wenn die auf dem Weg zum Sport liegt? Den Inhalt erschließe ich mir wie immer über die Bilder, denn von den fünf Jahren Schulfranzösisch ist nicht viel hängen geblieben. Leider. Neben DEM derzeitigen In-Thema Masking Tapes (ich selbst besitze zwei Rollen, finde es völlig überteuert und möchte es nicht an der Wohnzimmerwand kleben haben) enthält die Zeitschrift wie immer wunderschöne Stickereien, bei deren Anblick man sich jedesmal wünscht, dass der Paketbote am nächsten Tag ein Päckchen Zeit vorbeibringt. Aber wahrscheinlich müsste man sich einfach nur mal aufraffen und anfangen.

Fundstück des Tages sind für mich die lustigen Plüschtiere und Textilobjekte von Lisa's factory, die man übrigens auch bei etsy kaufen kann. Schade, dass die Fuchskopfmaske derzeit nicht verfügbar ist - wäre doch mal was schickes für's Büro.


Stoff im Hintergrund: Gudrun Sjödén Meterware von vor ein paar Jahren.